Klassische Massagen

Eine der ältesten und weit verbreitetsten Heilmethoden ist die Massage.

Im alten Ägypten, in China, in Japan, bei den alten Griechen und Römern wurden bereits Massagen, nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren durchgeführt.

 

Die klassische Massage wirkt auf Haut, Muskulatur, Sehnen, Bänder, Gelenke, Bindegewebe, Lymphgefäße, Blutkreislauf, Nervensystem und die Psyche.

Deshalb sollte die Massage bei Verspannungen, Verkrampfungen, Verhärtungen und Überlastungen der Muskulatur  angewandt werden.

Es kommt dabei zur Verbesserung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung. Die Muskulatur wird weniger anfällig für Verletzungen, ermüdet nicht so schnell, entspannt sich leichter und erholt sich schneller von Anstrengungen. Somit können  Heilungsprozesse angeregt und beschleunigt werden.

Auch bei Verklebungen von Gewebsschichten (Fett, Bindegewebe) untereinander, Gewebsverdickungen, zur Verbesserung der Stoffwechsellage und des Allgemeinbefindens werden Massagen durchgeführt.

 

Durch Berührung, Streichung, Reiben, Druck, Zug, Dehnung, Erschütterung und Vibration werden bei der Massage Reize auf den Körper gesetzt.

 

Die Massage sollte nicht bei akuten Entzündungen, allgemeinen Infektionen, nach Operationen oder bei Tumorerkrankungen durchgeführt werden.

Ängstliche Tiere sollten sehr einfühlsam an die Massage herangeführt werden, da bei Zwangshandlungen das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier gestört und die positiven Effekte wie Entspannung und Wirkung auf die Psyche nicht mehr erzielt werden können.

 

Die Dauer der Massage ist vom Tier abhängig, sollte aber nicht mehr als eine halbe Stunde betragen. Nach der Behandlung ist es wichtig dem Patienten ausreichend Ruhe zu gönnen. Müdigkeit ist eine normale und gewünschte Reaktion.